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Mehrere im BCS engagierte Organisationen wirkten im Sommer 2011 mit grossem Einsatz bei Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule mit. Durch das gemeinsame Wirken von politischen Parteien und christlichen Organisationen konnten in etwas mehr als 3 Monaten 91'816 Unterschriften gesammelt werden. Ein aussergewöhnlicher Erfolg!

Die Petition wurde der Schweizerischen Erziehungsdirektoren Konferenz EDK am 4. Oktober 2011 überreicht. Ende Januar 2012 traf die wie erwartet schönfärberisch-verschleiernde Antwort der EDK ein. Informationen über die Hintergründe und den Gang der Dinge finden sich auf www.volksschul-sexualisierung-nein.ch

BCS wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und nach Möglichkeit unterstützen.


Zürich, Anfang März 2011

Am 23. März 2007 reichte Nationalrat Norbert Hochreutener, CVP, eine parlamentarische Initiative ein mit dem berechtigten Anliegen zur Stärkung der Familien in der Schweiz. Der Initiativtext wurde aber inzwischen zeitgeistig abgeändert und der Bevölkerung zur Vernehmlassung vorgelegt.

Da die im BCS wirkenden Organisationen den aktuellen Vorschlag für einen neuen Verfassungsartikel 115a BV entschieden ablehnen, hat BCS dem Bundesamt für Sozialversicherungen am 3. März 2011 fristgerecht eine umfassende Kritik eingreicht.

 

BCS Stellungnahme Vernehmlassung Art. 115a BV

Die Schweizer Medien und gewichtige Kirchliche Organisationen und Verbände aus dem katholischen und evangelischen Umfeld werden mittels einer Medien-Mitteilung über die BCS-Stellungnahme in Kenntnis gesetzt.


Bündnis Christliche Schweiz kritisiert geplante Familien-Politik des Bundesparlaments

Das 2008 gegründete Bündnis Christliche Schweiz (BCS) hat sich via Vernehmlassung in die öffentliche Diskussion zur schweizerischen Familienpolitik eingeklinkt. Auslöser für die Vernehmlassung war eine Parlamentarische Initiative von Nationalrat Norbert Hochreutener, CVP (PI 07.419). Der Initiant verlangte mit seinem Vorstoss, die Bundesverfassung um einen neuen Artikel über die umfassende Familienförderung zu ergänzen. In Folge konkretisierte die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) Hochreuteners Initiative und legte im Oktober 2010 einen Entwurf für einen neuen Verfassungsartikel 115a BV vor.

Im November 2010 wurde der Entwurf der Öffentlichkeit zur Vernehmlassung unterbreitet. Die unter dem Dach des BCS wirkenden Christen aus der katholischen, der evangelischen und der orthodoxen Kirche kritisieren die grundsätzliche Ausrichtung des geplanten Familienartikels 115a BV aufs Heftigste. Mit Datum vom 3. März 2011 sandte Pfr. Hansjürg Stückelberger, Präsident BCS, den Bundesbehörden eine umfassende, kritische Stellungnahme.

Kernpunkt der BCS-Kritik bildet die Absicht der SGK, die ‚Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit' via Bundesverfassung zu fördern. Das Vorgehen dient laut BCS der weiteren Schwächung des Christlichen Familienmodells, gemäss dessen Vater und Mutter primär für die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder zuständig sind. Sollte der Artikel in die Bundesverfassung gelangen, würden beide Elternteile von Staates wegen zur Erwerbstätigkeit motiviert. Das bedeutet nichts weniger, als dass ökonomische und selbstverwirklichende Argumente mehr gewichtet werden, als die Kriterien gelingender Liebe in Ehe und Familie (Hingabe, Verzicht und Treue). Dieser Weg führt zur psychischen Schwächung der Nachkommenschaft und langfristig - durch die starke Zunahme von psychischen Erkrankungen - zu enormen volkswirtschaftlichen Kosten. 

In ihrer Sorge um eine gedeihliche Zukunft der Gesellschaft Schweiz sind die BCS-Vertreter nicht bereit, die weitere Destabilisierung der Familie in ihrer Funktion als Kernzelle und Fundament der Gesellschaft hinzunehmen. Das Christliche Bündnis wird sich weiterhin entschieden in die öffentliche Diskussion und den politischen Prozess einmischen, um den Gang der Dinge mit klaren Worten und Taten konstruktiv zu beeinflussen. 



Zürich, März 2010

Die Familie ist die Urzelle der Gesellschaft. Die christliche Schöpfungsordnung und die Erfahrung bestätigen: Es gibt keine Gemeinschaftsform, welche den Kindern, den Eltern und dem Staat eine gesündere und nachhaltigere Entwicklung ermöglicht. Familien brauchen auch materielle Voraussetzungen zum Gedeihen. Die Familieninitiative will steuerliche Entlastungen für alle Familien mit Kindern. Eine Steuergesetzrevision hat gerecht zu sein; sie darf nicht bestimmte Familien- und Betreuungsformen diskriminieren.  

Die in der Herbstsession 2009 vom Parlament verabschiedete Vorlage weist einen gravierenden Mangel auf: Die Betreuungsabzüge und damit Steuererleichterungen kommen nur jenen Familien zugute, die ihre Kinder gegen Entgelt fremd betreuen lassen (bei der direkten Bundessteuer bis zu Fr. 10'000.– pro Kind bis 14 Jahren!). Mit diesem Vorgehen diskriminiert das Parlament jene Mehrheit von Eltern, welche ihre Kinder selber erziehen und dafür bereits jetzt nicht wenige Einschränkungen auf sich nehmen. Manche Eltern oder Alleinerziehende sind auf eine externe Betreuung angewiesen. Trotzdem ist eine einseitige (steuerliche) Bevorzugung von Eltern ungerecht, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Die elterliche Präsenz und liebevolle Zuwendung ist für eine gute Erziehung immer noch das Wichtigste. Daher unterstützen die unter dem Dach des Bündnis Christliche Schweiz (BCS) wirkenden Organisationen diese Volksinitiative. 

 

Familien-Initiative

Fünf Organisationen des BCS haben sich engagiert, um mit möglichst vielen Unterschriften zum Gelingen der Initiative beizutragen.

  • Arbeitsgruppe Jugend & Familie
  • Gebet für die Schweiz
  • Human Life International
  • Zeitschrift Freund
  • Zukunft CH

Die Unterschriften werden im Laufe des Frühlings 2011 eingereicht. An dieser Stelle wird sodann über den Erfolg der Sammlung informiert werden.

 
   
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