Die europäische Kultur mit ihrem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, ihrer Toleranz, Wissenschaft und ihrer Wirtschaft ist auf christlichen Fundamenten aufgebaut. Während Jahrhunderten haben sich die westlichen Völker an christlichen Leitwerten orientiert. So gelang es, in Familie, Gesellschaft und Staat ausserordentliche Kultur aufzubauen.
Im Verlauf der jüngeren Geschichte haben sich die westlichen Gesellschaften einen neuen Leitwert erkoren: 'gefühlsgesteuerte und konsumfixierte Selbstverwirklichung'.Das mag für's erste cool und lässig sein. Auf lange Sicht aber sindschmerzlichen Folgen unausweichlich. Egoismus führt weder im Kleinen(Ehe, Familie) noch im Grossen (Staat) zu beglückender und produktiverGemeinschaft.
Zwar haben sich in jüngster Vergangenheit viele Schweizerinnen und Schweizer von der christlichen Tradition distanziert. Doch ruht unsere Nation noch immer unbestreitbar auf christlichen Fundamenten:
* Der Bundesbrief von 1291 beginnt mit den Worten: „In Gottes Namen.“
* Das Schweizer Kreuz erscheint 1339 bei der Schlacht von Laupen erstmals als gemeinsames eidgenössisches Erkennungszeichen.
* Erster gesamtschweizerischer Dank-, Buss- und Bettag war der 8. September 1796.
* Die Schweizer Nationalhymne ehrt den Schöpfer unseres schönen Landes und ruft das Volk zum Gebet auf.
* Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 beginnt mit der Präambel: „Im Namen Gottes, des Allmächtigen!“
Durch Gottes Gnade sind wir während Jahrhunderten vor grossen Kriegen verschont geblieben. Der christliche Glaube hat unsere Familien stark und unsere Landsleute kreativ und leistungsfähig gemacht. Das verschaffte unserem Volk Zusammenhalt, Wohlstand und internationale Ausstrahlung. Noch heute profitieren wir von diesen Vorzügen und sind Gott somit zu grossem Dank verpflichtet.